Kammerkonzert: In den höchsten Tönen

23.04.2022, 19:00 Uhr

Werke von Antonín Dvořák, Sergei Taneyev und Zoltán Kodály

Mit: Ying-Chieh Li & Jaeyoung Chun (Violine), Yu-Chi Hua (Viola)

Unterhaltung im Hochformat

Kammermusik für Streicher - da denkt man unweigerlich an das klassische Streichquartett oder -trio aus Violine, Viola und Cello. Für diese beiden Gattungen gibt es unendlich viele Kompositionen und ausufernde Bibliotheken an Literatur. Dabei ist die Vielfalt unterschiedlicher Besetzungen durchaus groß. Seit der Barockzeit existieren Werke für zwei Violinen und Viola oder Violoncello. Offensichtlich hervorgegangen aus der Triosonate ist die Gleichberechtigung der drei Stimmen bezeichnend für diese Form. Einen besonderen Reiz übt die Besetzung mit der Viola als tiefster Stimme aus, da sie dann die Basslinie in Tenorlage übernimmt. Der Klang des Ensembles wird unweigerlich heller und silbriger, ohne dabei scharf zu werden.

Während über zwei Jahrhunderte die bekannten Formationen im Vordergrund standen und Komponisten wie Haydn und Beethoven mit ihren Streichquartetten und -trios Maßstäbe setzten, führte diese Trioformation ein Schattendasein. Erst Ende des 19. Jahrhundert gelangte sie zu zunehmender Popularität, wobei man den entstandenen Werken eine deutliche Hinwendung zum Volkstümlichen, Einfachen und Klassischen im Gegensatz zu der komplexen Gewichtigkeit der Werke der Hauptgattungen ablauschen kann. Sergei Taneyev, der bedeutendste und Lieblingsschüler Tschaikowskys, schuf mit seinem Trio op. 21 ein klingendes Bekenntnis zu Mozart, dessen Besetzung mit hohen Streichern den lichten Charakter der ganzen klassischen Epoche unterstreicht. Antonín Dvořák empfand dagegen eine besondere Freude mit dem Terzetto op. 74, das mit begrenzten musikalischen Mitteln auskommt und auch von Laien aufführbar ist, dem tschechischen Musikanten ein Denkmal zu setzen. Auch die Serenade op. 12 von Zoltán Kodály ist von einem volkstümlichen, unterhaltsamen Charakter geprägt.

Eintritt: 16 Euro (erm. 8 Euro); Eine Kooperation mit dem Landestheater Detmold.

Location:
Weserrenaissance Museum/Schloss Brake
Schloßstraße 18
32657 Lemgo
Tel.: 05261-94500

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Weitere Informationen finden Sie unter: museum-schloss-brake.de

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