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"Ensemble Quinton"

20.03.2022, 17:00 Uhr

Klassiker der Opernliteratur im neuen Gewand

Am Sonntag, 20. März enden um 15 und um 17 Uhr die "Winterkonzerte mit der Hochschule für Musik Detmold" in der Kirche zu Bergkirchen.

Viele Kammermusikensembles, die heute auf den großen Bühnen der Welt stehen, verdanken ihre Karriere einer zufälligen Begegnung in ihrer Jugendzeit. Das Bundesjugendorchester, in dem Deutschlands musikalische Elite zwischen 14 und 19 regelmäßig zu intensiven Probenphasen zusammenkommt, wurde in der Vergangenheit zur vielfachen Kaderschmiede für exzellente Musikerkarrieren. So führte dort auch die Zusammenkunft von fünf jungen Musikern 2020 zur Gründung des "Ensemble Quinton". Nach einem Auftritt der Internationalen Sommerakademie für Kammermusik in Niedersachsen führt sie ihr Weg nun zur den "Winterkonzerten mit der HfM Detmold" nach Bergkirchen. Für das abschließende Konzert der Saison hat das Quintett rund um den Detmolder Fagottisten Tobias Reikow drei Werke unterschiedlichster Gattungen im Gepäck, mit denen es die vielfachen Klangmöglichkeiten ihrer Instrumente ausloten möchte. Zu hören ist die Ouvertüre aus dem "Barbier von Sevilla" von Gioacchino Rossini, Auszüge aus "Ein Sommernachtstraum" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das Bläserquintett op.43 des dänischen Komponisten Carl Nielsen.

17 Jahre lag Mendelssohns Ouvertüre zu "Ein Sommernachtstraum" in der Schublade. Aus der anfänglichen Shakespeare-Euphorie des jungen noch in Berlin lebenden Komponisten entstand erst Jahrzehnte später die komplette Schauspielmusik. Zustande kam diese im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, wonach Mendelssohn seine bereits fertiggestellte Ouvertüre um notwendige Teile wie etwa den berühmten Hochzeitsmarsch zu einer fertigen Schauspielmusik ergänzte. Ouvertüre bildet da das Stichwort. Der "Barbier von Sevilla" gehört neben den vielen anderen Werken des Opernkomponisten Gioacchino Rossini wohl zu seinen bekanntesten. Nicht zuletzt durch die schmissige Kavantine des Figaro mit ihrem "La-la-la-lera" avancierte sie zu einem wahren Hit. Das Werk steckt szenisch voller unvorhergesehener Ereignisse rund um Schein und Sein sowie weiterer Überraschungen, von denen die Ouvertüre bereits die erste bildet: Ein Tutti kündigt den Beginn der Handlung an, dann übernimmt eine zarte Melodie, die sich stetig wiederholt und am Ende mit den anderen Orchesterinstrumenten zum reißenden Gesamtklang anschwillt. Wie dieser Spannungsaufbau wohl in der Besetzung für Bläserquintett klingen mag?

Authentisch für die Zusammensetzung der fünf Blasinstrumente Fagott, Horn, Oboe, Flöte und Klarinette geschrieben steht als einziges das Bläserquintett op. 43 des dänischen Komponisten Carl Nielsen, das in seinem kompositorischen Gesamtwerk sogar sein einziges blieb. Wegen seiner Vorliebe zu Mozart schlägt die Komposition des eigentlichen Romantikers Nielsen bewusst klassische Töne an, verbindet sich aber auch mit der Liebe zum Tanz und Volksliedhaften zu einem wichtigen Tondokument seiner Zeit.

Die Besucherzahlen sind eingeschränkt und es gibt zwei gleiche Konzerte um 15 Uhr und um 17 Uhr. Es wird eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung benötigt und ein Nachweis der 2G (Geimpft - Genesen).

Location:
Kirche Bergkirchen
Bergkirchen 56
32108 Bad Salzuflen
Tel.: 05266-1850

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Weitere Informationen finden Sie unter: www.bergkirchen.net

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